Mit einem heute (20.07.2021) vom Kabinett verabschiedeten Herbst-Plan stellt Sachsen sicher, dass frühzeitig Vorsorge für eine erneute Infektionswelle getroffen wird. Auch wenn bereits ein signifikanter Teil der Bevölkerung geimpft ist, besteht für einen wesentlichen Teil nach wie vor Schutzbedarf. Die Maßnahmen sollen jedoch nicht nur die Gesundheit der Bevölkerung schützen, sondern auch dafür sorgen, dass weitreichende einschränkende Maßnahmen durch frühzeitiges Handeln nicht erforderlich werden. Parallel dazu wird die Corona-Schutz-Verordnung regelmäßig an das Infektionsgeschehen angepasst. Dazu gehört auch die Prüfung, ob neue Leitindikatoren jenseits der Inzidenz und Bettenkapazitäten eingeführt werden. Dazu erklärt Staatssekretärin Dagmar Neukirch: »Unser Ziel ist es, einen weiteren Lockdown zu verhindern. Auch wenn die Inzidenzen derzeit niedrig sind, bereiten wir uns schon jetzt auf den möglichen signifikanten Wiederanstieg der Infektionszahlen vor. Der Herbstplan ermöglicht eine koordinierte und transparente Vorgehensweise mit klarer Verteilung der Zuständigkeiten. Alle Ressorts waren einbezogen und sind mit der Umsetzung in ihren jeweiligen Zuständigkeitsbereichen betraut, um eine breite Vorsorge in allen gesellschaftlichen Bereichen sicherzustellen. Die Inzidenzen bleiben grundsätzlich wichtige Warnfaktoren, aber es bedarf auch angesichts der immer weiter steigenden Impfquoten einer Neujustierung und Neubewertung. Hier sollte es unbedingt eine bundesweite Abstimmung geben.«

Zu den Maßnahmen gehören unter anderem:

Erhöhte Betriebsbereitschaft der Gesundheitsämter sicherstellen Die effektive Kontaktnachverfolgung sowie die Quarantäneüberwachung sind auch im Herbst grundlegende Voraussetzungen, um das Infektionsgeschehen bewältigen zu können. Die kommunale Ebene wird daher Unterstützungsstrukturen für die Gesundheitsämter planen und organisieren.

Flächendeckende Testangebote/Testinfrastruktur Damit die Bürgerinnen und Bürger insbesondere ab dem Schwellenwert von 35 ihre Testpflichten erfüllen können, ist dann wieder eine flächendeckende Testinfrastruktur nötig. Die kommunale Ebene bereitet inzidenzabhängige Pläne zu den regional benötigten Testkapazitäten vor. Das Sozialministerium unterstützt, indem z.B. Apotheken und Zahnärzte bei Bedarf landesweit um Erhöhung der Testkapazitäten gebeten werden.

Neben der Testpflicht für Urlaubsrückkehrer in den Betrieben wird auch eine Ausweitung der Testpflicht für Beschäftigte mit direktem Kundenkontakt insbesondere nach dem Ende der Schulferien geprüft. Um Einreisenden frühzeitig eine Testmöglichkeit zu verschaffen, ist die Erweiterung bzw. Sicherstellung der Testinfrastruktur auch in den Bereichen der Autobahn und an Flughäfen erforderlich. Die Erstellung von Testkonzepten bzw. Reaktivierung für spezielle Bereiche ist eine grundsätzliche Anforderung für die Gewährleistung von Arbeitsfähigkeit und Öffnungen auch bei wieder steigenden Inzidenzen, sei es in Pflegeeinrichtungen, an Hochschulen zum Semesterstart, der Verwaltungen sowie der Justiz.

Schule und Kitas

Der reguläre Schulbetrieb soll nach den Sommerferien sichergestellt werden, Wechsel- und Distanzunterricht vermieden werden. Zur Absicherung des Schulstarts ab dem 6. September 2021 werden Sondermaßnahmen für die Vorbereitungswoche und die ersten beiden Schulwochen betreffen:

a) Zweimalige Testverpflichtung für Lehrkräfte und Schulleitungen und weiteres Schulpersonal in der Vorbereitungswoche vom 30. August bis 3. September

b) Zweimalige Testpflicht pro Woche an Schulen für Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und das gesamte Schulpersonal in der Zeit vom 6. bis 19. September (in Landkreisen und Kreisfreien Städten mit Inzidenz über 10: Dreimalige Testpflicht)

c) Maskenpflicht in allen Schulen in Gebäuden sowie im Unterricht (Ausnahme: Unterricht in der Primarstufe) in der Zeit vom 6. bis 19. September in Landkreisen und Kreisfreien Städten mit einer Inzidenz über 10.

Schutzkonzeption für Unternehmen und Beschäftigte Neben der bereits erfolgten Einführung der Testpflicht für Urlaubsrückkehrer in Betrieben wird frühzeitig gegenüber dem Bund darauf hingewirkt, dass bei erneuten Schließungen eine Verlängerung von Überbrückungshilfen nötig ist. Grenzpendlern und Saisonarbeitern soll soweit wie möglich auch in einer vierten Infektionswelle die Einreise ermöglicht werden. Das »Sofortprogramm Duschcontainer« auf unbewirtschafteten Rastanlagen mit WC zur hygienischen Versorgung von Lkw-Fahrern soll verlängert werden.

Impfen

Die Ressorts werben in den kommenden Monaten in ihren jeweiligen Zuständigkeitsbereichen eigenständig, flächendeckend und zielgruppengerecht für die Schutzimpfung. Die Markt »Sachsen krempelt die Ärmel hoch« wird in die Dienstsignaturen und Internetauftritt übernommen. Das Sozialministerium legt in Abstimmung mit dem Bund ein Konzept zur Anpassung der Impfstrategie ab September vor.

Beobachtung und Entwicklung in Grenzgebieten und Nachbarländern um Hotspots und Eintragungswege nachzuvollziehen, werden weiterhin regelmäßig Lagebilder erstellt. Dazu zählt auch insbesondere die Lage in Polen und Tschechien.

Kontrolle und Durchsetzung

Durch ein effektives Kontrollregime kann sichergestellt werden, dass die Schutzmaßnahmen auch umgesetzt werden. Die Kontrolle obliegt dabei nicht nur den Gesundheitsämtern, auch die Polizei, der Polizeivollzugsdienst und die für den Arbeitsschutz zuständigen Stellen müssen die Einhaltung der Schutzmaßnahmen kontrollieren. Die kommunale Ebene stellt einen inzidenzabhängigen Plan zur Verstärkung der Ordnungsämter auf.

Notreserve Schutzausrüstung und Schnelltests

Der Freistaat hält eine Notreserve an Schutzausrüstung und Schnelltest vor, um etwaige nicht prognostizierbare Lieferschwierigkeiten abfangen zu können. Damit können in besonderen Lagen Kommunen und soziale Einrichtungen mit Schutzausrüstung und Tests versorgt werden. Der Bedarf für die Notreserve wird ermittelt, etwaige Fehlbestände werden ausgeglichen.

Funktionsfähigkeit der Einrichtungen des Gesundheits- und Sozialwesens – von der Pflege bis zum Hilfesystem für Opfer von häuslicher Gewalt

Auch bei einer vierten Infektionswelle sollen die Zugänge zu den relevanten Unterstützungsstrukturen für vulnerable Gruppen ermöglicht werden. Beispielsweise wird auch ein kurzfristiger Aufbau von Interimsstrukturen für Opfer häuslicher Gewalt bei erhöhtem Bedarf pandemiebedingter Engpässe geprüft.

www.coronavirus.sachsen.de

PM SMS 20.07.2021/AB

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Liebe Eltern,

nachfolgend möchten wir Ihnen das Abrechnungsverfahren für den Zeitraum 26.04. bis 30.05.2021, sowie Juni 2021 mitteilen:

Der Elternbeitrag für den Monat Juni 2021 wird am 20.06.2021 regulär abgebucht.

Der angeordnete Schließzeitraum vom 26.04. bis 30.05.2021 wird gesondert abgerechnet. 

Eltern, die keine Notbetreuung aufgrund der Schließungsanordnung für ihr Kind in Anspruch genommen haben, sind von der Beitragspflicht befreit.

Für den Zeitraum 26.04. bis 30.04.2021 erfolgt keine anteilige Rückerstattung für den Monat April, wenn Notbetreuung in Anspruch genommen wurde.

Für den Monat Mai 2021 werden die Elternbeiträge für die Notbetreuung in Abstufungen erhoben:

  • ab 16 Tagen – Berechnung eines vollen Monatsbeitrages
  • zwischen 11 und 15 Tagen – Berechnung von ¾ des Monatsbeitrages
  • zwischen 6 und 10 Tagen – Berechnung von ½ des Monatsbeitrages
  • zwischen 1 und 5 Tagen – Berechnung von ¼ des Monatsbeitrages

Die Stadtverwaltung Ehrenfriedersdorf wird für die Kindertagesstätte Sonnenhügel für den angeordneten Schließzeitraum (26.04.2021 bis 30.05.2021) die Elternbeiträge wieder mittels Bescheid anpassen und ggf. erstatten. Dieser Elternbeitrag wird ausnahmsweise zum 01.07.2021 fällig.

Eltern, deren Kinder in der Kindertagesstätte Neuer Bahnhof betreut werden, informieren sich bitte hinsichtlich der Erstattungen direkt in der Einrichtung.

Liebe Erzgebirgerinnen,
liebe Erzgebirger,

es beschäftigt uns alle zusammen außerordentlich, wenn es jetzt Mitte Mai erneut heißt:

Der Erzgebirgskreis ist bundesweiter Corona-Hotspot – Wieder wird der höchste Inzidenzwert Deutschlands erreicht -  Dauer-Hotspot im Erzgebirge…

Bereits nach Ostern stiegen die 7-Tage-Inzidenzwerte stark an. Mitte April verzeichneten wir einen Höchstwert von knapp 377 (Fälle der letzten 7 Tage/100.000 Einwohner). Danach fiel dieser Wert etwas ab. Seit einiger Zeit bewegen wir uns bei einem nach wie vor hohen Wert von über 200. Die Entwicklung in den sechs Krankenhäusern im Erzgebirgskreis ist angespannt. Die Bettenauslastung bei Covid-Patienten und bei schweren Verläufen bleibt weiterhin stagnierend auf hohem Niveau. Die tagaktuellen Entwicklungen sind auf der Homepage des Erzgebirgskreises unter www.erzgebirgskreis.de zu verfolgen.

Wir haben uns entschlossen, Ihnen liebe Erzgebirger, die Corona-Situation noch einmal eindringlich darzustellen. Wir wollen weder Panik schüren, noch Unruhe erzeugen. Wir wollen Sie gut informieren, um daraus gemeinsam einen Weg zu finden, der absehbar für uns alle Entspannung und Lockerung bei den derzeit geltenden Beschränkungen bringt. So können u. a. nach geltender Rechtslage bei einem Inzidenzwert ab 165 und darunter die Schulen und Kitas wieder öffnen. Bei einem Inzidenzwert von 100 und darunter ist es zudem wieder gestattet, u. a. Handel, Gastronomie, Kultur und Tourismus zu ermöglichen.

Wir sind uns sicher, dass Sie wie wir die Rückkehr zur Normalität ersehnen. Allerdings wird der Coronavirus weiterhin unter uns bleiben. Deshalb ist es wichtig, dass wir uns jetzt und zukünftig an die bekannten Hygieneregeln halten. Und es wird zunehmend wichtiger, dass wir durch regelmäßiges Testen und Impfen ein Stück dieser Normalität zurückgewinnen können.
Deshalb nutzen Sie jetzt und auch in den nächsten Wochen die erweiterten Impfmöglichkeiten, ob im Impfzentrum, beim Hausarzt oder über mobile Impfteams vor Ort. Es wird absehbar mehr Impfstoff verfügbar sein. Sie schützen damit sich, Ihre Familie, Freunde, Arbeitskollegen und alle, die Ihnen wichtig sind.

Liebe Erzgebirger, wir haben es selbst in der Hand, Einfluss auf die Eindämmung des Infektionsgeschehens zu nehmen. Wir wissen sehr wohl, dass wir bereits eine lange Wegstrecke mit all den Einschränkungen und Vorgaben zurückgelegt haben. Das hat uns ein Stück weit ermüdet. Dennoch sollten wir noch einmal zeigen, dass wir mit der uns eigenen erzgebirgischen Mentalität beharrlich und diszipliniert dem Coronavirus beikommen wollen. Wir können das Infektionsgeschehen durch unser Handeln so beeinflussen, damit wir einen guten erholsamen Sommer haben können.

In diesem Sinne bleiben Sie alle gesund, achtsam, optimistisch und unserer Heimat verbunden!

Mit einem herzlichen Glück auf

F. Vogel
Landrat des Erzgebirgskreises
Präsident des Sächsischen Landkreistages

A. Troll
Bürgermeister der Stadt Lößnitz
Vorsitzender des Sächsischen Städte- und Gemeindetages
Kreisverband Erzgebirge


PM 19.05.2021

(Quelle: erzgebirgskreis.de)

Informationen zur Abrechnung der Elternbeiträge für den Monat März und Hinweise zu den Elternbeiträgen während der aktuellen Kita- und Hortschließung


Liebe Eltern,

nachfolgend möchten wir Ihnen das Abrechnungsverfahren für den Zeitraum 22.03.-01.04.2021 mitteilen:

Der von Ihnen bereits gezahlte Elternbeitrag für den Monat März 2021 wird allen Eltern, die keine Notbetreuung für ihr Kind in Anspruch genommen haben, hälftig rückerstattet.   

Bei Inanspruchnahme der Notbetreuung vom 22.03.-01.04.2021 werden Elternbeiträge in Abstufungen erhoben:

  • zwischen 1 und 5 Tagen - Berechnung von ¼ des Monatsbeitrages
  • zwischen 6 und 10 Tagen - Berechnung von ½ des Monatsbeitrages

Die Stadtverwaltung Ehrenfriedersdorf wird für die Kindertagesstätte Sonnenhügel für den angeordneten Schließzeitraum (22.03.2021 bis 01.04.2021) die Elternbeiträge wieder mittels Bescheid anpassen.     

Eltern, deren Kinder in der Kindertagesstätte Neuer Bahnhof betreut werden, informieren sich bitte hinsichtlich der Erstattungen direkt in der Einrichtung.

 

Schließung der Kindertageseinrichtungen ab 26.04.2021 infolge der bundesgesetzlichen Neuregelung des Infektionsschutzgesetzes

- Hinweise zu den Elternbeiträgen

Die rechtlichen Vorgaben des Bundesgesetzes untersagen für Einrichtungen der Kindertagesbetreuung ab einer Inzidenz von 165 pro 100.000 Einwohnern an drei aufeinanderfolgenden Tagen den Betrieb. Der Erzgebirgskreis überschreitet derzeit diesen Wert, so dass die Kindertageseinrichtungen erneut zu schließen sind. Es findet nur noch eine Notbetreuung statt.     

Durch das Sächsische Staatsministerium für Kultus (SMK) wurde darauf hingewiesen, dass für Eltern ohne Inanspruchnahme der Notbetreuung für ihr Kind der Elternbeitrag erstattet wird.

Nach derzeitigem Stand gilt weiterhin: 

Für jede Woche, in der die Kindertageseinrichtungen geschlossen bleiben, wird den Eltern ein Viertel des jeweils künftig fälligen Monatsbeitrages erlassen.  

Die Elternbeiträge für den Monat April wurden bereits gezahlt bzw. per Lastschrift eingezogen. Die Beitragsbefreiung wirkt sich somit auf die künftigen Zahlungsfälligkeiten aus. 

Der Elternbeitrag für den Monat Mai wird vorerst nicht eingezogen. Das gilt für beide Kindertageseinrichtungen (Kita Sonnenhügel und Kita Neuer Bahnhof) gleichermaßen.

Über die Handhabung des Abrechnungsverfahrens für den aktuellen Schließzeitraum erfolgt eine gesonderte Information.

Nach Beschluss des Bundestages tritt das geänderte Infektionsschutzgesetz des Bundes morgen, 23. April 2021, in Kraft. Der Bundesrat verzichtete in seiner heutigen Sitzung darauf, den Vermittlungsausschuss anzurufen. Sachsen hat eine Protokollerklärung abgegeben.

Das geänderte Bundesgesetz gilt unmittelbar im gesamten Freistaat Sachsen.

Es sieht insbesondere inzidenzabhängige Maßnahmen vor:

a)           Sieben-Tage-Inzidenz über 100:

Wenn die 7-Tage-Inzidenz an drei aufeinanderfolgenden Tagen in einem Landkreis oder einer Kreisfreien Stadt über der Marke von 100 liegt, gelten ab dem übernächsten Tag folgende Maßnahmen. Da dies flächendeckend im Freistaat Sachsen der Fall ist, ab 24. April 2021 insbesondere:

  • Private Zusammenkünfte sind nur noch zwischen Angehörigen eines Hausstandes mit einer weiteren Person zulässig. Kinder bis zur Vollendung des 14. Lebensjahres, die zum Haushalt gehören, werden dabei nicht mitgezählt.
  • Zwischen 22 und 5 Uhr gilt eine Ausgangssperre, von der nur wenige Ausnahmen bestehen.
  • Freizeiteinrichtungen/ -angebote und Ladengeschäfte (auch Baumärkte), die nicht der Grundversorgung dienen, sind ausnahmslos geschlossen zu halten. Es bleibt aber weiterhin click-and-collect inzidenzunabhängig sowie click-and-meet mit tagesaktuellem Negativtest und Kontaktnachverfolgung bis zu einer Inzidenz von 150 möglich.
  • Ausübung von Sport wird beschränkt. Es ist nur kontaktloser Individualsport nur allein, zu zweit oder mit den Angehörigen des eigenen Hausstandes zulässig. Kontaktfreier Sport in Gruppen von max. fünf Kindern bis zur_Vollendung des 14. Lebensjahres darf stattfinden. In diesem Fall muss jedoch das Trainingspersonal einen tagesaktuellen negativen Test vorweisen können.
  • Theater, Opern, Museen, Kinos, mit Ausnahme von Autokinos, und Zoos bleiben geschlossen. Im Falle von Zoos und botanischen Gärten können diese ihre Außenflächen weiterhin öffnen, sofern ein Hygienekonzept vorliegt und die Besucher benötigen ein negatives tagesaktuelles Testergebnis.
  • Gaststätten und Speiselokalen ist die Öffnung untersagt und die Abholung zuvor bestellter Speisen nur zwischen 5 bis 22 Uhr möglich.
  • Touristische Übernachtungen bleiben unzulässig.
  • Körpernahe Dienstleistungen – mit Ausnahme medizinisch notwendiger oder seelsorgerischer Behandlungen sowie Friseursalons und Fußpflege – sind untersagt. Die Testpflicht für Kunden beim Friseurbesuch und der Fußpflege besteht weiterhin.
  • Im Öffentlichen Personennah- und Fernverkehr soll eine pro Fahrzeug eine Maximalbelegung von 50 Prozent der regulären Kapazität angestrebt werden.
  • Modellprojekte sind nicht mehr zulässig.

b)           Sieben-Tage-Inzidenz über 150:

–             Wegfall von Click-and-Meet-Möglichkeit (Einkaufen mit Termin)

Sobald der 7-Tage-Inzidenzwert an fünf aufeinanderfolgenden Werktagen unterhalb der Schwelle von 100 oder 150 liegen, treten die oben genannten Maßnahmen ab dem übernächsten Tag außer Kraft.

Die Länder können über die genannten Maßnahmen des Infektionsschutzgesetzes hinaus eigenständig verschärfende Regelungen erlassen. Sofern die bestehenden sächsischen Regelungen in der aktuell gültigen Corona-Schutz-Verordnung über die Regelungen des Bundes hinausgehen, haben diese weiter Bestand. Das Gleiche gilt für Bereiche, die nicht durch Bundesrecht geregelt wurden. So gelten z.B. weiterhin die Ausgangsbeschränkungen am Tage und das Alkoholverbot.

Die Sächsische Corona-Schutz-Verordnung vom 29. März 2021 ist in folgenden wesentlichen Punkten weiterhin gültig:

  • Kontaktbeschränkungen im nicht privaten Bereich
  • Testpflichten
  • Regelungen zum Besuchs und Betretungsrecht in Einrichtungen des Gesundheits- und Sozialwesens
  • Maßnahmen der kommunalen Behörde
  • Regelungen zu Versammlungen

Arbeitgeber müssen ihren Beschäftigten, wenn dem keine zwingenden betrieblichen Gründe entgegenstehen, inzidenzunabhängig anbieten, ihrer Beschäftigung im Home-Office nachzugehen. Die Beschäftigten haben dieses Angebot anzunehmen.

Über die Regelungen für die Schulen informiert das Kultusministerium gesondert.

Die Sächsische Corona-Schutz-Verordnung, die noch bis einschließlich 9. Mai 2021 gilt, wird aktuell überarbeitet und an die geänderte Rechtslage angepasst.

(Quelle: www.erzgebirgskreis.de)

Liebe Eltern,

aufgrund der Überschreitung des 7-Tages-Inzidenzwertes wurde die Schließung der Kindertageseinrichtungen und Horte ab dem 22.03.2021 für den Erzgebirgskreis angeordnet.

Regelung zum Umgang mit den Elternbeiträgen

 Hinsichtlich der Elternbeiträge haben wir folgende Information vom Landratsamt Erzgebirgskreis erhalten:

 Durch das Sächsische Staatsministerium für Kultus (SMK) kam die Mitteilung, dass die Elternbeiträge auch für Schließzeiten nach dem 15.02.2021 (Ende der landesweiten Schließung) erstattet werden, je Schließwoche ein Viertel des monatlichen Elternbeitrages.

Voraussetzung ist, dass die Schließung durch oder aufgrund von Landesrecht (Sächsischen Corona-Schutz-Verordnung) erfolgt. Dies ist im Erzgebirgskreis aktuell der Fall.

 Nicht übernommen wird der Elternbeitrag bei Schließung von Einrichtungen aufgrund Bundesrecht. Darunter zählen Quarantänemaßnahmen, vorgeschrieben durch das Infektionsschutzgesetz.

 Weiterhin können wir ihnen mitteilen, dass die Befreiung von der Beitragspflicht nur gilt, wenn die Notbetreuung nicht in Anspruch genommen wird.

Über entsprechende Änderungen informieren sie sich bitte regelmäßig auf unserer Internetseite www.stadt-ehrenfriedersdorf.de oder über den WhatsApp Status der Kita „Sonnenhügel“.

Eltern, deren Kinder in der Kita „Neuer Bahnhof“ betreut werden, informieren sich bitte direkt in der Einrichtung.

 Über das endgültige Abrechnungsverfahren wird eine gesonderte Information durch uns erfolgen.

 Regelung zum Umgang mit der Testpflicht in den Einrichtungen

 Zutritt in Kita nur mit negativem Testergebnis

Fortan können Kindertageseinrichtungen von Personen nur betreten werden, wenn sie durch eine ärztliche Bescheinigung oder durch einen Test auf das Coronavirus nachweisen können, dass keine Infektion besteht.

Davon ausgenommen sind neben den in Krippen und Kindergärten betreuten Kindern nur die sie begleitenden Personen zum Bringen und Abholen auf dem Außengelände. Wer seine Kinder jedoch ins Kita-Gebäude hineinbegleiten möchte, muss einen der genannten Nachweise vorlegen. Dieser darf nicht älter als drei Tage sein. Andernfalls darf die Kindertageseinrichtung nicht betreten werden. Das Zutrittsverbot gilt ab dem Moment, wenn ausreichend Selbsttestkits für die pädagogischen Fachkräfte in der Kita vorliegen. Die Kindertageseinrichtung weist hierauf im Eingangsbereich des Geländes hin.

 Schulbesuch für alle Schülerinnen und Schüler an Testungen gebunden

Bisher mussten Schülerinnen und Schüler der weiterführenden Schulen nur einmal pro Woche eine ärztliche Bescheinigung oder ein negatives Testergebnis vorweisen können. Mit der neuen Corona-Schutz-Verordnung wird die Testpflicht für Schüler auf zwei Mal wöchentlich und auch auf die Schülerinnen und Schüler der Primarstufe ausgedehnt. Die Regelung für das Schulpersonal bleibt wie bisher bei zwei Mal pro Woche.

Antworten auf wichtige Fragen zu den Selbsttests gibt es hier: https://www.bildung.sachsen.de/blog/index.php/2021/03/11/faq-tests/

Maskenpflicht auch im Unterricht

Ab Klassenstufe 5 müssen Schülerinnen und Schüler fortan eine medizinische Gesichtsmaske oder FFP2-Maske auch im Unterricht tragen. Weiterhin gilt: Alle Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte, sonstiges Personal und Eltern müssen auf dem Gelände der Schule und im Schulgebäude eine der genannten Masken tragen. Die Maskenpflicht gilt nicht auf dem Außengelände der Schulen, wenn ein ausreichender Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten wird.

 Schulbesuchspflicht wird aufgehoben

Konnten bislang lediglich Primarschüler von der Präsenzbeschulung abgemeldet werden, ist dies nun für alle Schülerinnen und Schüler möglich. Die Kinder oder Jugendlichen können dann die Lernzeit zuhause verbringen und werden mit Lernaufgaben versorgt. Mit einer vollumfänglichen Betreuung der Schülerinnen und Schüler durch Lehrkräfte, wie im Präsenzunterricht, kann allerdings nicht gerechnet werden.

 

Quelle:

https://www.erzgebirgskreis.de/de/nachrichten/aktuelles/?tx_news_pi1%5B%40widget_0%5D%5BcurrentPage%5D=1&tx_news_pi1%5Bnews%5D=8814&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=6085033103e7e6c5fa7306bc21039e2f

Teststellen in Ehrenfriedersdorf

Die Arztpraxen in unserem Ort bieten Corona-Schnelltests an! Sollten Sie einen Schnelltest benötigen, melden Sie sich bitte vorher telefonisch bei Ihrem Arzt an. Oder nutzen Sie die Testzentren in der näheren Umgebung.


Außerdem gilt folgendes zu beachten:

Gemäß der Testverordnung des Bundes haben asymptomatische Bürgerinnen und Bürger Anspruch auf Testung mittels PoC-Antigen-Tests. D.h. die Testung erfolgt durch zertifiziertes Personal über den Abstrich von Nase und/oder Rachen gemäß der zu verwendenden zulässigen Medizinprodukte zum direkten Erregernachweis des Coronavirus SARS-CoV-2. Anders formuliert: Selbsttests sind hierfür nicht vorgesehen.

Dieser Anspruch auf Testung kann im Rahmen der Verfügbarkeit von Testkapazitäten mindestens einmal pro Woche in Anspruch genommen werden. Im Erzgebirgskreis entstehen dazu nach und nach lokale Teststellen, um das Angebot möglichst bürgernah vorhalten zu können.

Gegenwärtig sind 22 Teststellen im Erzgebirgskreis durch das Gesundheitsamt beauftragt - mit Ausnahme der Apotheken, diese wurden durch das Sozialministerium beauftragt. Davon sind aktuell 16 Teststellen in Betrieb. Weitere 6 Teststellen nehmen in der kommenden Woche ihren Betrieb auf.
Testungen können auch durch Arztpraxen, Zahnärzte und weitere Apotheken vorgenommen werden. Da es keine diesbezügliche Meldepflicht an das Gesundheitsamt gibt, bleiben diese in der Aufzählung unberücksichtigt. Der Erzgebirgskreis wird die Liste ständig aktualieiseren unter www.erzgebirgskreis.de/coronavirus !
"(Quelle: LRA Erzgebirgskreis)

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Die Pandemie stellt Vereine und gemeinnützige Organisationen noch immer vor zahlreiche Herausforderungen.

Die Fachstelle Ehrenamt vom Landratsamt hat die aktuellen Corona-Hilfen in einer Übersicht zusammengestellt. Die Zusammenstellung finden Sie hier: Corona_Hilfen_Stand_03_2021_003.pdf

Bitte beachten Sie, dass es sich bei den aufgeführten Hilfen um eine Momentaufnahme handelt.

Die Auflistung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit!

Eine regelmäßige Aktualisierung finden Sie online unter folgendem Link: Corona-Hilfen für Vereine und gemeinnützige Organisationen