Hier können Sie die neue Corona-Notverordnung: SaechsCoronaNotVO-2021-11-19.pdf 

Saechsische-Corona-Hygiene-Allgemeinverfuegung-2021-11-20.pdf

Impf Team Manfred Förster Heim

Aushang Corona Teststelle NEU kostenpflichtig

Um Wartezeiten zu verringern können Sie hier die notwendige Einverständniserklärung herunterladen: Einwilligungserklärung_und_Datenschutz.pdf

 

Nach Schließung der Impfzentren Ende September werden die niedergelassenen Ärzte die Hauptakteure des Impfprozesses in Sachsen. Dies sieht das Impfkonzept vor, das am 7. September 2021 vom Kabinett zu Kenntnis genommen wurde. Damit geht die Coronaschutzimpfung nach Schließung der Impfzentren Ende September sukzessive ins medizinische Regelsystem aus Ärzten und Betriebsärzten über, wie dies auch bei anderen Impfungen üblich ist. Zusätzlich bleiben 30 mobile Teams des Deutschen Roten Kreuzes Sachsen bis Endes des Jahres 2021 im Einsatz. Sie bieten weiterhin niederschwellige Impfangebote vor Ort an und unterstützen damit die Landkreise und Kreisfreien Städte vor allem auch in Orten und Regionen mit ärztlicher Unterversorgung. Sollte sich der Bedarf für weitere Impfungen erhöhen, ohne dass dies im Regelsystem abgefangen werden kann, wird eine Anpassung der Anzahl der mobilen Teams erfolgen. Auch in Sachsens Krankenhäusern wird ab dem 1. Oktober verstärkt die Coronaschutzimpfung für die Bevölkerung angeboten. Eine Abfrage des Sozialministeriums ergab, dass etwa 6000 Impfungen pro Woche in den Krankenhäusern vergeben werden können.

Gesundheitsministerin Petra Köpping erklärt: »Die Impfkampagne ist weit vorangeschritten. Mehr als die Hälfte der Sachsen sind vollständig geimpft. Doch das genügt noch nicht. Deshalb ist es gut, dass wir künftig mit den niedergelassenen Ärzten, den Krankenhäusern und den mobilen Teams drei Säulen haben, auf denen der Impfprozess verteilt ist. Wir wollen weiterhin möglichst viele noch nicht geimpfte Menschen zu einer Impfung bewegen, um einem erneuten hohen Ansteigen der Inzidenzen und einer Überlastung des Gesundheitssystems entgegenzuwirken. Zu den noch ausstehenden Erst- und Zweitimpfungen kommen die Auffrischungsimpfung noch dazu. Unser Ziel bleibt die von den Virologen geforderte Herdenimmunität.«

Die seit 1. September laut Empfehlung der Sächsischen Impfkommission (SIKO) möglichen Auffrischungsimpfungen werden zuerst vor allem in vollstationären Dauerpflegeeinrichtungen durchgeführt werden. Hier koordiniert die Kassenärztliche Vereinigung Sachsen den Einsatz von niedergelassenen Ärzten. Die SIKO empfiehlt eine sogenannte Boosterimpfung zunächst vor allem für Menschen, die älter als 70 Jahre sind oder an bestimmten Grunderkrankungen leiden. Bei ihnen ist eine Auffrischung des Impfschutzes möglich, wenn die Zweitimpfung mehr als sechs Monate zurückliegt.

www.coronavirus.sachsen.de

PM SMS/07.09.2021

Der Erzgebirgskreis hat heute am, Sonntag, 22. August 2021, am fünften Tag in Folge die 10-er Inzidenz überschritten – siehe Öffentliche Bekanntmachung des Erzgebirgskreises vom 22. August 2021. Gemäß aktueller Sächsischen Corona-Schutzverordnung gelten damit ab Dienstag, 24. August  2021, unter anderem folgende verschärfende Regeln:

Die Verpflichtung zum Tragen eines medizinischen Mund-Nasen-Schutzes unter anderem in Geschäften und Märkten, bei Großveranstaltungen außerhalb des eigenen Platzes, in Kraftfahrzeugen (wenn Personen aus unterschiedliche Hausständen mitfahren), für Handwerker und Dienstleister in den Räumlichkeiten der Auftraggeber. Eine Übersicht zur Maskenpflicht stellt der Freistaat Sachsen in einer entsprechenden Veröffentlichung bereit.

Zudem gelten Kontaktbeschränkungen, wonach zehn Personen unabhängig von der Zahl der Hausstände zusammenkommen dürfen. Familien-, Vereins- und Firmenfeiern in Gastronomiebetrieben sind in eigenen oder von Dritten überlassenen voneinander abgetrennten Räumlichkeiten und Freiflächen mit bis zu 50 Personen zulässig. Geimpfte und Genesene sowie Kinder unter 14 Jahren werden nicht mitgezählt.

Testpflichten werden erweitert und gelten beispielweise bei Sportveranstaltungen, für Kulturstätten und Freizeiteinrichtungen, wenn der Mindestabstand unterschritten wird. Eine Übersicht zur Testpflicht stellt der Freistaat Sachsen in einer entsprechenden Veröffentlichung bereit. 

WESENTLICHE WEITERE VERSCHÄRFENDE REGELUNGEN IM ÜBERBLICK

Maskenpflicht

Die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung im Außenbereich besteht, wenn der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht eingehalten kann, sowie in allen Innenräumen.
 

Die Pflicht zum Tragen eines medizinischen Mund-Nasen-Schutzes besteht:

  • in allen Ladengeschäften und Märkten

  • bei körpernahen Dienstleistungen

  • bei der Beförderung von Personen im öffentlichen Personennah- oder -fernverkehr, in Taxen, der Schülerbeförderung, bei Fahrdiensten

  • bei Großveranstaltungen im Innenbereich

  • in Kraftfahrzeugen (bei Besetzung mit Personen aus unterschiedlichen Hausständen, mit Ausnahme des Fahrers oder der Fahrerin)

  • für Handwerker und Dienstleister in und vor den Räumlichkeiten der Auftraggeber, sofern dort andere Personen anwesend sind

  • in Gerichten und Staatsanwaltschaften (Aufhebung durch Vorsitzenden im Gerichtssaal möglich)


Die Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske oder vergleichbar besteht (außer für vollständig geimpfte und genesene Personen):

  • für die Beschäftigten ambulanter Pflegedienste bzw. Palliativversorgung bei der Ausübung der Pflege und Behandlung

  • für die Beschäftigten von Einrichtungen zur Betreuung und Unterbringung älterer, behinderter oder pflegebedürftiger Menschen oder vergleichbare Einrichtungen

  • für Besucher und Besucherinnen der genannten Einrichtungen

  • bei richterlichen Anhörungen

Für Kinder, die das sechste Lebensjahr noch nicht erreicht haben, besteht keine Maskenpflicht. Ausnahmen vom Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung sind in der Corona-Schutzverordnung hinreichend konkret bestimmt.

Testpflicht

  • am ersten Arbeitstag für Beschäftigte, die mindestens fünf Werktage hintereinander aufgrund von Urlaub und vergleichbaren Dienst- oder Arbeitsbefreiungen nicht gearbeitet haben

  • Großveranstaltungen mit mehr als 1.000 Teilnehmenden 

  • Tagungen, Kongressen und Messen im Innenbereich (entfällt für Messen, wenn ein genehmigtes Hygienekonzept vorliegt)

  • Kulturstätten (Theater, Kinos etc.), wenn der Mindestabstand von 1,5 m unterschritten wird 

  • Sportveranstaltungen, wenn der Mindestabstand von 1,5 m unterschritten wird 

  • Dampfbädern und Dampfsaunen

  • Freizeit- und Vergnügungsparks, wenn der Mindestabstand von 1,5 m unterschritten wird

  • Zirkusse, wenn der Mindestabstand von 1,5 m unterschritten wird

  • Seilbahnen, Fluss- und Seenschifffahrt im Ausflugsverkehr, wenn der Mindestabstand von 1,5 m unterschritten wird

  • Touristische Bahn- und Busverkehre, Flusskreuzfahrten, wenn der Mindestabstand von 1,5 m unterschritten wird

  • Spielhallen, Spielbanken, Wettannahmestellen, wenn der Mindestabstand von 1,5 m unterschritten wird

  • Diskotheken, Clubs, Musikklubs

  • Prostitutionsstätten, Prostitutionsveranstaltungen, Prostitutionsvermittlungen, Prostitutionsfahrzeuge

  • Einrichtungen des Gesundheits- und Sozialwesens (für Besucher und Beschäftigte)

  • Saisonarbeitskräfte

Kontaktbeschränkungen

  • Treffen von maximal 10 Personen (unabhängig von der Anzahl der Hausstände) sind erlaubt

  • Familien-, Vereins- und Firmenfeiern sind mit bis zu 50 Personen zulässig

Kinder bis zur Vollendung des 14. Lebensjahres sowie vollständig geimpfte oder genesene Personen bleiben bei der Ermittlung der Personenzahl unberücksichtigt.

  • An Beerdigungen und Eheschließungen dürfen bis zu 50 Personen teilnehmen, es besteht keine Testpflicht. Vollständig geimpfte oder genesene Personen bleiben bei der Ermittlung der Personenzahl unberücksichtigt.

Sport

  • es besteht keine Personenbegrenzung bei der Ausübung von Sport im Außen- und Innenbereich

  • Testpflicht und Kontakterfassung sind nicht notwendig

  • Sportveranstaltungen mit Publikum (unter 1000 Personen) sind mit eigenverantwortlichem Hygienekonzept zulässig

Einkaufen und Geschäfte

Für die Öffnung von Ladengeschäfte und Märkte ergeben sich bis auf die Pflicht zum Tragen eines medizinischen Mund-Nasen-Schutzes keine Änderungen.

Körpernahe Dienstleistungen

Für die Ausübung und Inanspruchnahme von Körpernahen Dienstleistungen ergeben sich keine Änderungen. Es besteht die Pflicht zum Tragen eines medizinischen Mund-Nasen-Schutzes.

Gastronomie

Die Öffnung von Gastronomiebetrieben im Außen- und Innenbereich ist zulässig. Für den Innenbereich der Gastronomie und in Kantinen besteht die Pflicht zur Kontaktdatenerfassung

Kultur und Freizeit

  • Kultur, Sport- und Freizeiteinrichtungen dürfen öffnen. Es besteht die Pflicht zur Kontaktdatenerfassung (außer Autokinos, Botanische und zoologische Gärten sowie Medienausleihe in Bibliotheken).

  • Freibäder, Hallenbäder und Saunen dürfen mit Hygienekonzept und Kontaktdatenerfassung öffnen. Für den Besuch von Dampfbädern und Dampfsaunen ist der Nachweis eines tagesaktuellen Tests notwendig.

  • Im Innenbereich von Diskotheken, Clubs und Musikclubs muss ein tagesaktueller Test vorgewiesen werden.

  • Spielhallen, Spielbanken, Wettannahmestellen können mit Hygienekonzept öffnen.

  • Prostitutionsstätten, -veranstaltungen, -vermittlungen, -fahrzeuge sind mit genehmigtem Hygienekonzept, Kontakterfassung und tagesaktuellem Negativtest zulässig.

Veranstaltungen

  • Großveranstaltungen (über 1000 Personen) dürfen unter Auflagen stattfinden

  • Öffentliche Feste und Feiern auf öffentlichen Plätzen und Anlagen sind mit Hygienekonzept zulässig  

  • Tagungen, Kongresse und Messen dürfen mit Hygienekonzept stattfinden

Beherbergung

Touristische Übernachtungsangebote sind erlaubt. Bei Anreise erfolgt eine Kontaktdatenerfassung (außer auf Camping- und Caravaningplätzen sowie in Ferienwohnungen).

PM/SP

Mit einem heute (20.07.2021) vom Kabinett verabschiedeten Herbst-Plan stellt Sachsen sicher, dass frühzeitig Vorsorge für eine erneute Infektionswelle getroffen wird. Auch wenn bereits ein signifikanter Teil der Bevölkerung geimpft ist, besteht für einen wesentlichen Teil nach wie vor Schutzbedarf. Die Maßnahmen sollen jedoch nicht nur die Gesundheit der Bevölkerung schützen, sondern auch dafür sorgen, dass weitreichende einschränkende Maßnahmen durch frühzeitiges Handeln nicht erforderlich werden. Parallel dazu wird die Corona-Schutz-Verordnung regelmäßig an das Infektionsgeschehen angepasst. Dazu gehört auch die Prüfung, ob neue Leitindikatoren jenseits der Inzidenz und Bettenkapazitäten eingeführt werden. Dazu erklärt Staatssekretärin Dagmar Neukirch: »Unser Ziel ist es, einen weiteren Lockdown zu verhindern. Auch wenn die Inzidenzen derzeit niedrig sind, bereiten wir uns schon jetzt auf den möglichen signifikanten Wiederanstieg der Infektionszahlen vor. Der Herbstplan ermöglicht eine koordinierte und transparente Vorgehensweise mit klarer Verteilung der Zuständigkeiten. Alle Ressorts waren einbezogen und sind mit der Umsetzung in ihren jeweiligen Zuständigkeitsbereichen betraut, um eine breite Vorsorge in allen gesellschaftlichen Bereichen sicherzustellen. Die Inzidenzen bleiben grundsätzlich wichtige Warnfaktoren, aber es bedarf auch angesichts der immer weiter steigenden Impfquoten einer Neujustierung und Neubewertung. Hier sollte es unbedingt eine bundesweite Abstimmung geben.«

Zu den Maßnahmen gehören unter anderem:

Erhöhte Betriebsbereitschaft der Gesundheitsämter sicherstellen Die effektive Kontaktnachverfolgung sowie die Quarantäneüberwachung sind auch im Herbst grundlegende Voraussetzungen, um das Infektionsgeschehen bewältigen zu können. Die kommunale Ebene wird daher Unterstützungsstrukturen für die Gesundheitsämter planen und organisieren.

Flächendeckende Testangebote/Testinfrastruktur Damit die Bürgerinnen und Bürger insbesondere ab dem Schwellenwert von 35 ihre Testpflichten erfüllen können, ist dann wieder eine flächendeckende Testinfrastruktur nötig. Die kommunale Ebene bereitet inzidenzabhängige Pläne zu den regional benötigten Testkapazitäten vor. Das Sozialministerium unterstützt, indem z.B. Apotheken und Zahnärzte bei Bedarf landesweit um Erhöhung der Testkapazitäten gebeten werden.

Neben der Testpflicht für Urlaubsrückkehrer in den Betrieben wird auch eine Ausweitung der Testpflicht für Beschäftigte mit direktem Kundenkontakt insbesondere nach dem Ende der Schulferien geprüft. Um Einreisenden frühzeitig eine Testmöglichkeit zu verschaffen, ist die Erweiterung bzw. Sicherstellung der Testinfrastruktur auch in den Bereichen der Autobahn und an Flughäfen erforderlich. Die Erstellung von Testkonzepten bzw. Reaktivierung für spezielle Bereiche ist eine grundsätzliche Anforderung für die Gewährleistung von Arbeitsfähigkeit und Öffnungen auch bei wieder steigenden Inzidenzen, sei es in Pflegeeinrichtungen, an Hochschulen zum Semesterstart, der Verwaltungen sowie der Justiz.

Schule und Kitas

Der reguläre Schulbetrieb soll nach den Sommerferien sichergestellt werden, Wechsel- und Distanzunterricht vermieden werden. Zur Absicherung des Schulstarts ab dem 6. September 2021 werden Sondermaßnahmen für die Vorbereitungswoche und die ersten beiden Schulwochen betreffen:

a) Zweimalige Testverpflichtung für Lehrkräfte und Schulleitungen und weiteres Schulpersonal in der Vorbereitungswoche vom 30. August bis 3. September

b) Zweimalige Testpflicht pro Woche an Schulen für Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und das gesamte Schulpersonal in der Zeit vom 6. bis 19. September (in Landkreisen und Kreisfreien Städten mit Inzidenz über 10: Dreimalige Testpflicht)

c) Maskenpflicht in allen Schulen in Gebäuden sowie im Unterricht (Ausnahme: Unterricht in der Primarstufe) in der Zeit vom 6. bis 19. September in Landkreisen und Kreisfreien Städten mit einer Inzidenz über 10.

Schutzkonzeption für Unternehmen und Beschäftigte Neben der bereits erfolgten Einführung der Testpflicht für Urlaubsrückkehrer in Betrieben wird frühzeitig gegenüber dem Bund darauf hingewirkt, dass bei erneuten Schließungen eine Verlängerung von Überbrückungshilfen nötig ist. Grenzpendlern und Saisonarbeitern soll soweit wie möglich auch in einer vierten Infektionswelle die Einreise ermöglicht werden. Das »Sofortprogramm Duschcontainer« auf unbewirtschafteten Rastanlagen mit WC zur hygienischen Versorgung von Lkw-Fahrern soll verlängert werden.

Impfen

Die Ressorts werben in den kommenden Monaten in ihren jeweiligen Zuständigkeitsbereichen eigenständig, flächendeckend und zielgruppengerecht für die Schutzimpfung. Die Markt »Sachsen krempelt die Ärmel hoch« wird in die Dienstsignaturen und Internetauftritt übernommen. Das Sozialministerium legt in Abstimmung mit dem Bund ein Konzept zur Anpassung der Impfstrategie ab September vor.

Beobachtung und Entwicklung in Grenzgebieten und Nachbarländern um Hotspots und Eintragungswege nachzuvollziehen, werden weiterhin regelmäßig Lagebilder erstellt. Dazu zählt auch insbesondere die Lage in Polen und Tschechien.

Kontrolle und Durchsetzung

Durch ein effektives Kontrollregime kann sichergestellt werden, dass die Schutzmaßnahmen auch umgesetzt werden. Die Kontrolle obliegt dabei nicht nur den Gesundheitsämtern, auch die Polizei, der Polizeivollzugsdienst und die für den Arbeitsschutz zuständigen Stellen müssen die Einhaltung der Schutzmaßnahmen kontrollieren. Die kommunale Ebene stellt einen inzidenzabhängigen Plan zur Verstärkung der Ordnungsämter auf.

Notreserve Schutzausrüstung und Schnelltests

Der Freistaat hält eine Notreserve an Schutzausrüstung und Schnelltest vor, um etwaige nicht prognostizierbare Lieferschwierigkeiten abfangen zu können. Damit können in besonderen Lagen Kommunen und soziale Einrichtungen mit Schutzausrüstung und Tests versorgt werden. Der Bedarf für die Notreserve wird ermittelt, etwaige Fehlbestände werden ausgeglichen.

Funktionsfähigkeit der Einrichtungen des Gesundheits- und Sozialwesens – von der Pflege bis zum Hilfesystem für Opfer von häuslicher Gewalt

Auch bei einer vierten Infektionswelle sollen die Zugänge zu den relevanten Unterstützungsstrukturen für vulnerable Gruppen ermöglicht werden. Beispielsweise wird auch ein kurzfristiger Aufbau von Interimsstrukturen für Opfer häuslicher Gewalt bei erhöhtem Bedarf pandemiebedingter Engpässe geprüft.

www.coronavirus.sachsen.de

PM SMS 20.07.2021/AB

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Liebe Eltern,

nachfolgend möchten wir Ihnen das Abrechnungsverfahren für den Zeitraum 26.04. bis 30.05.2021, sowie Juni 2021 mitteilen:

Der Elternbeitrag für den Monat Juni 2021 wird am 20.06.2021 regulär abgebucht.

Der angeordnete Schließzeitraum vom 26.04. bis 30.05.2021 wird gesondert abgerechnet. 

Eltern, die keine Notbetreuung aufgrund der Schließungsanordnung für ihr Kind in Anspruch genommen haben, sind von der Beitragspflicht befreit.

Für den Zeitraum 26.04. bis 30.04.2021 erfolgt keine anteilige Rückerstattung für den Monat April, wenn Notbetreuung in Anspruch genommen wurde.

Für den Monat Mai 2021 werden die Elternbeiträge für die Notbetreuung in Abstufungen erhoben:

  • ab 16 Tagen – Berechnung eines vollen Monatsbeitrages
  • zwischen 11 und 15 Tagen – Berechnung von ¾ des Monatsbeitrages
  • zwischen 6 und 10 Tagen – Berechnung von ½ des Monatsbeitrages
  • zwischen 1 und 5 Tagen – Berechnung von ¼ des Monatsbeitrages

Die Stadtverwaltung Ehrenfriedersdorf wird für die Kindertagesstätte Sonnenhügel für den angeordneten Schließzeitraum (26.04.2021 bis 30.05.2021) die Elternbeiträge wieder mittels Bescheid anpassen und ggf. erstatten. Dieser Elternbeitrag wird ausnahmsweise zum 01.07.2021 fällig.

Eltern, deren Kinder in der Kindertagesstätte Neuer Bahnhof betreut werden, informieren sich bitte hinsichtlich der Erstattungen direkt in der Einrichtung.

Liebe Erzgebirgerinnen,
liebe Erzgebirger,

es beschäftigt uns alle zusammen außerordentlich, wenn es jetzt Mitte Mai erneut heißt:

Der Erzgebirgskreis ist bundesweiter Corona-Hotspot – Wieder wird der höchste Inzidenzwert Deutschlands erreicht -  Dauer-Hotspot im Erzgebirge…

Bereits nach Ostern stiegen die 7-Tage-Inzidenzwerte stark an. Mitte April verzeichneten wir einen Höchstwert von knapp 377 (Fälle der letzten 7 Tage/100.000 Einwohner). Danach fiel dieser Wert etwas ab. Seit einiger Zeit bewegen wir uns bei einem nach wie vor hohen Wert von über 200. Die Entwicklung in den sechs Krankenhäusern im Erzgebirgskreis ist angespannt. Die Bettenauslastung bei Covid-Patienten und bei schweren Verläufen bleibt weiterhin stagnierend auf hohem Niveau. Die tagaktuellen Entwicklungen sind auf der Homepage des Erzgebirgskreises unter www.erzgebirgskreis.de zu verfolgen.

Wir haben uns entschlossen, Ihnen liebe Erzgebirger, die Corona-Situation noch einmal eindringlich darzustellen. Wir wollen weder Panik schüren, noch Unruhe erzeugen. Wir wollen Sie gut informieren, um daraus gemeinsam einen Weg zu finden, der absehbar für uns alle Entspannung und Lockerung bei den derzeit geltenden Beschränkungen bringt. So können u. a. nach geltender Rechtslage bei einem Inzidenzwert ab 165 und darunter die Schulen und Kitas wieder öffnen. Bei einem Inzidenzwert von 100 und darunter ist es zudem wieder gestattet, u. a. Handel, Gastronomie, Kultur und Tourismus zu ermöglichen.

Wir sind uns sicher, dass Sie wie wir die Rückkehr zur Normalität ersehnen. Allerdings wird der Coronavirus weiterhin unter uns bleiben. Deshalb ist es wichtig, dass wir uns jetzt und zukünftig an die bekannten Hygieneregeln halten. Und es wird zunehmend wichtiger, dass wir durch regelmäßiges Testen und Impfen ein Stück dieser Normalität zurückgewinnen können.
Deshalb nutzen Sie jetzt und auch in den nächsten Wochen die erweiterten Impfmöglichkeiten, ob im Impfzentrum, beim Hausarzt oder über mobile Impfteams vor Ort. Es wird absehbar mehr Impfstoff verfügbar sein. Sie schützen damit sich, Ihre Familie, Freunde, Arbeitskollegen und alle, die Ihnen wichtig sind.

Liebe Erzgebirger, wir haben es selbst in der Hand, Einfluss auf die Eindämmung des Infektionsgeschehens zu nehmen. Wir wissen sehr wohl, dass wir bereits eine lange Wegstrecke mit all den Einschränkungen und Vorgaben zurückgelegt haben. Das hat uns ein Stück weit ermüdet. Dennoch sollten wir noch einmal zeigen, dass wir mit der uns eigenen erzgebirgischen Mentalität beharrlich und diszipliniert dem Coronavirus beikommen wollen. Wir können das Infektionsgeschehen durch unser Handeln so beeinflussen, damit wir einen guten erholsamen Sommer haben können.

In diesem Sinne bleiben Sie alle gesund, achtsam, optimistisch und unserer Heimat verbunden!

Mit einem herzlichen Glück auf

F. Vogel
Landrat des Erzgebirgskreises
Präsident des Sächsischen Landkreistages

A. Troll
Bürgermeister der Stadt Lößnitz
Vorsitzender des Sächsischen Städte- und Gemeindetages
Kreisverband Erzgebirge


PM 19.05.2021

(Quelle: erzgebirgskreis.de)