Das kostenlose Testangebot für alle Bürgerinnen und Bürger endet am 11. Oktober 2021

Das Bundesgesundheitsministerium informiert zum Thema umfassend auf www.zusammengegencorona.de

Hier finden Sie Antworten des Ministeriums auf wichtige Fragen:

Was hat sich bei den kostenlosen Bürgerinnen- und Bürgertests ab dem 11. Oktober 2021 geändert?
Da mittlerweile allen Bürgerinnen und Bürgern ein Impfangebot gemacht werden kann, ist eine dauerhafte Übernahme der Kosten für alle Tests durch den Bund und damit den Steuerzahler nicht länger erforderlich. Das kostenlose Testangebot für alle Bürgerinnen und Bürger endet daher am 11. Oktober 2021. Asymptomatische Personen, die keinen Anspruch aus einem in der Testverordnung genannten Gründen haben, müssen die Testkosten damit grundsätzlich selbst tragen. Personen, für die keine Möglichkeit besteht, einen vollständigen Impfschutz zu erlangen, haben auch weiterhin die Möglichkeit, sich mindestens einmal wöchentlich kostenlos mit einem Schnelltest testen zu lassen.

Welche Nachweise haben zu testende Personen ab dem 11. Oktober 2021 zu erbringen?
Wer nach dem Ende der allgemeinen Bürgerinnen- und Bürgertestung am 11. Oktober 2021 eine kostenlose Testung nach Paragraf 4a der Testverordnung in Anspruch nehmen möchte, muss zunächst gegenüber der testenden Stelle zum Nachweis der Identität einen amtlichen Lichtbildausweis vorlegen. Außerdem muss die zu testende Person belegen können, dass sie aus einem der in Paragraf 4a der Testverordnung genannten Gründe anspruchsberechtigt ist.

Ein gegebenenfalls erforderlicher Altersnachweis ergibt sich aus dem Identitätsnachweis des Kindes.

Wer aufgrund einer medizinischen Kontraindikation nicht geimpft werden kann, muss bei Inanspruchnahme der Testung ein entsprechendes Zeugnis vorlegen. Aus dem Zeugnis muss die Überzeugung der ausstellenden ärztlichen Person oder der ausstellenden Stelle hervorgehen, dass eine medizinische Kontraindikation gegenüber der Schutzimpfung gegen SARS-CoV-2 besteht. Außerdem müssen der Name, die Anschrift und das Geburtsdatum der getesteten Person sowie die Identität der Person oder Stelle, die das ärztliche Zeugnis ausgestellt hat, nachgewiesen werden. Die Angabe einer Diagnose ist nicht erforderlich. Der Mutterpass kann als ärztliches Zeugnis zum Nachweis einer Schwangerschaft verwendet werden.

Studierende, bei denen eine Schutzimpfung mit anderen als den vom Paul-Ehrlich-Institut unter www.pei.de/impfstoffe/covid-19  genannten Impfstoffen erfolgt ist, können ihre Anspruchsberechtigung durch die Vorlage ihrer Studienbescheinigung und ihres Impfausweises nachweisen.

Teilnehmende an Impfwirksamkeitsstudien können sich von den Verantwortlichen der Studien einen entsprechenden Teilnahmenachweis ausstellen lassen.

Weitere Fragen und Antworten: https://www.zusammengegencorona.de/testen/allgemeine-infos-zum-testen/

Was ist ein Testnachweis, der im Rahmen einer betrieblichen Testung im Sinne des Arbeitsschutzes durch Personal, das die dafür erforderliche Ausbildung oder Kenntnis und Erfahrung besitzt, erfolgt?
Darunter sind alle Tests zu verstehen, die durch fachkundige bzw. eingewiesene Personen durchgeführt oder beaufsichtigt werden. Dazu zählen:
•    Personen mit medizinischer Ausbildung oder
•    Personen, die sich entsprechend weitergebildet haben (inkl. ärztliche Schulung zur Durchführung von Schnelltests),
•    Personen, die in die Handhabung des jeweiligen Selbsttests eingewiesen wurden.

Die Testnachweise können durch die genannten Personen ausgestellt werden und dienen auch für die Inanspruchnahme von Dienstleistungen.

Die Testung muss im Rahmen des Arbeitsschutzes für das eigene Personal erfolgt sein. Das heißt, es können keine Testnachweise für Personen ausgestellt werden, die nicht Angehörige des Betriebes sind. Praktikantinnen und Praktikanten werden hier auch als Angehörige des Betriebes gewertet.

Weitere Fragen und Antworten dazu

Wichtiger Hinweis des Gesundheitsamtes:

Wer schwere Erkältungssymptome oder andere für COVID-19 typische Symptome (zum Beispiel Geruchsverlust, Magen-Darm-Beschwerden) hat, sollte sich telefonisch bei der Hausärztin beziehungsweise dem Hausarzt, unter der Nummer 116 117 oder beim Gesundheitsamt melden. Diese entscheiden, ob ein PCR-Test durchgeführt wird.

Der Erzgebirgskreis aktualisiert die Liste mit den amtlich bekannten Teststellen ständig und stellt sie als Download auf www.erzgebirgskreis.de/coronavirus  zur Verfügung.

 

(Quelle: https://www.erzgebirgskreis.de/landkreis/neuigkeiten/aktuelles/allgemeine-infos-zu-corona-tests-schnelltest-ohne-covid-19-symptome)