Rückschnitt von Hecken (Sträucher) entlang öffentlicher Wege und Straßen als vorbereitende Maßnahme zum anstehenden Breitbandausbau in Ehrenfriedersdorf

Sehr geehrte Grundstückseigentümer,

sehr geehrte Einwohnerinnen und Einwohner,

häufig wird festgestellt, dass Bäume, Hecken oder Sträucher von Privatgrundstücken im Laufe der Zeit in den öffentlichen Verkehrsraum hineinwachsen. Hierdurch können Fußgänger, Radfahrer und Kraftfahrer behindert werden. Besonders gefährlich ist es, wenn an Eckgrundstücken die Sicht stark eingeschränkt wird oder Verkehrszeichen, Straßenlampen oder Straßennamensschilder von überhängendem Bewuchs verdeckt werden.

Darüber hinaus stellt auch die Einengung der Gehwege durch überwachsendes Gehölz für die Fußgänger nicht nur ein Erschwernis, sondern manchmal auch eine Gefährdung dar. Besonders Kinder, behinderte und ältere Einwohner sind auf die Benutzung der Gehwege angewiesen.

Die Stadt Ehrenfriedersdorf bittet deshalb die Grundstücksbesitzer ihre Bäume, Hecken und Sträucher zu überprüfen und erforderlichenfalls bis an die Grundstücksgrenze zurückzuschneiden, um eine ausreichende Gehwegbreite bzw. das vorgeschriebene Lichtraumprofil zu gewährleisten. Die erforderlichen Rückschnittarbeiten machen sich auch im Hinblick auf den Breitbandausbau in Ehrenfriedersdorf erforderlich. Der konkrete Zeitraum, wann Ihr Grundstück den Breitbandanschluss erhält, wird vorher mit Ihnen durch die beauftragte Firma abgestimmt.

Gemäß § 27 Abs. 2 Straßengesetz des Freistaates Sachsen sind Grundstückseigentümer verpflichtet, regelmäßig ihren Pflichten als Eigentümer und somit als Straßenanlieger nachzukommen.

Bitte achten Sie darauf, dass die Arbeiten jedoch nur durchgeführt werden dürfen, wenn dadurch keine bewohnten Bruthöhlen, Nester oder sonstige erkennbare Lebensstätten wild lebender Tierarten gefährdet bzw. zerstört werden. Zulässig (während der Vegetationszeit) sind schonende Form- und Pflegeschnitte zur Beseitigung des Zuwachses der Pflanzen oder zur Gesunderhaltung von Bäumen und Sträuchern. Grundlage dazu bildet § 39 Abs. 5 Bundesnaturschutzgesetz (u.a. für behördlich zugelassene Maßnahmen oder zur Gewährleistung der Verkehrssicherheit).

Sollte ein Grundstückseigentümer aus gesundheitlichen oder anderen Gründen nicht in der Lage sein diese Leistungen durchzuführen, besteht die Möglichkeit evtl. auf Dritte (u.a. ortsansässige Hausmeister-Servicefirmen) zurückzugreifen.

Für evtl. Fragen steht Ihnen das Bauamt der Stadt Ehrenfriedersdorf gern zur Verfügung.

Für Ihr Verständnis und Entgegenkommen bedanke ich mich im Voraus.

Bürgermeisterin Silke Franzl

Pumptrack fertiggestellt – Nutzung in Kürze möglich

 

Ende Oktober wurde die Pumptrack-Anlage – auch dank der tatkräftigen Unterstützung der zukünftigen Nutzer - fertiggestellt. Aufgrund der aktuellen Corona-Verordnung vom 30.10.2020 muss die offizielle Eröffnungsfeier leider verschoben werden. Dennoch möchten wir die Anlage schon zur Nutzung freigeben, allerdings muss vorher noch die offizielle Bauabnahme erfolgen. Diese findet am 12. November statt.

Wir bitten bis dahin noch um etwas Geduld!

Liebe zukünftige Nutzer und Bauwillige,

 

der Mitteldeutsche Rundfunk möchte einen Beitrag zum Bau der Pumptrack-Anlage beim Sachsenspiegel senden. Hierfür kommt voraussichtlich am 22.10.2020 um ca. 14 Uhr ein Reporter- und Kamerateam und filmt den Fortschritt der Bauarbeiten, der durch Eure Mithilfe bestens unterstützt wird.

Aus datenschutzrechtlichen Gründen ist jedoch für alle Kinder unter 18 Jahren eine Einwilligung der Eltern erforderlich, die dem MDR-Team erlaubt, Euch bei der Mitwirkung zu filmen.

Bitte lasst diese Erklärung durch Eure Eltern unterschreiben und bringt diese am Donnerstag mit.

 

Vielen Dank und viel Spaß!

 

Erklärung_zur_Filmerlaubnis.pdf

Nach etwa 2-jähriger Vorbereitungs- und Planungszeit wurde vom Sächsischen Oberbergamt ein Bauvertrag zur Sicherung von Gefahrenstellen des Altbergbaus im Bereich bzw. unter der Auffahrt zum Sauberg (auch Werkstraße genannt) vergeben.

Den Zuschlag erhielt die ortansässiger Erdbau Thalheim GmbH auf das wirtschaftlichste Angebot.

Der Planung vorangestellt waren intensive akten- und risskundliche Recherchen sowie eine ergänzende Untergrunderkundung durch Bohrungen. Im Ergebnis wurden vier Gefährdungsbereiche ausgewiesen, die sich zwischen der Auffahrt an der B95 bis zur Kreuzung der Werkstraße mit der Saubergstraße/Steinelweg befinden. Im Bereich der Einmündung der Saubergstraße/Steinelweg kreuzt der „Prinzler Gangzug“ die Werkstraße. Dieser Gang ist einer der abbauwürdigsten Gänge auf dem Sauberg gewesen und wies z.T.  eine Gangbreite von mehreren Metern auf. Die Gangbereiche sollen in offener Bauweise freigelegt und im tagesoberflächennahen Bereich mit einem Betonbauwerk gesichert werden.

Die Bauarbeiten beginnen in der 40. KW 2020 und sollen im laufenden Jahr abgeschlossen werden. Geplant sind ca. 12 Wochen Bauzeit.

Die Werkstraße führt über sehr stark vom Altbergbau beeinflusste Gebiete. Dabei überquert die Straße mehrfach Bereiche verschiedener Erzgänge. Historisch wurden diese Erzgänge zunächst von der Tagesoberfläche aus aufgeschlossen und abgebaut, ehe man zum Tiefbau überging. Zurückgeblieben sind vollständig abgebaute Gangbereiche, die man mit Abraummaterial wieder (unkontrolliert) verfüllte.

In dem abgebauten Gangbereich blieben jedoch, technologisch bedingt, Hohlräume zurück. Daraus resultiert eine Gefährdung der Straße durch Tagesbrüche bzw. Senkungen. Solche Ereignisse sind in der Vergangenheit dokumentiert.

Um Gefährdungen für den Verkehr infolge von Senkungen und Tagesbrüchen auszuschließen bzw. zu minimieren hat es in der Vergangenheit bereits in Teilabschnitten der Straße Sicherungsarbeiten gegeben, so zum Beispiel im Abschnitt vom ehemaligen Kulturhaus zur Aufbereitung, wo in den 1970/80-er Jahren eine Spannbetonplatte zur Überbrückung der bekannten Abbaubereiche errichtet wurde. Eine weitere Sicherung fand 2006 im Auftrag des Sächsischen Oberbergamtes im Bereich der B95, am Abzweig der Werkstraße, statt. 

Die jetzigen Sicherungsarbeiten an der Werkstraße sind die Voraussetzungen für einen grundhaften Ausbau der Werkstraße, welcher durch die Stadt Ehrenfriedersdorf als Baulastträger für diesen kommunalen Verkehrsweg im Anschluss zunächst mit Planungsarbeiten beginnen soll.

Der Bodenlehrpfad »Stadtwald Ehrenfriedersdorf« rund um die Greifensteine wurde im Frühjahr 2020 erneuert und um kindgerechte Schautafeln ergänzt. Mit Unterstützung des Sächsischen Landesamtes für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG) wurden durch die Stadt Ehrenfriedersdorf als Träger des Bodenlehrpfades die bestehenden Profilgruben des Lehrpfades saniert und neue Geländer installiert. Außerdem halten neu gestaltete Schautafeln Wissenwertes rund um das Thema Boden und Wald für unsere Kinder bereit.

Am Freitag, den 18. September 2020 um 14:00 Uhr findet am Parkplatz an den Greifensteinen die Wiedereröffnung des Bodenlehrpfades durch das LfULG und die Stadt Ehrenfriedersdorf im Rahmen einer Exkursion statt. Während der Führung informiert das LfULG die Teilnehmer über die Entstehung der Landschaft sowie wichtige bodenbildende Prozesse und die daraus resultierenden unterschiedlichen Bodentypen. Der örtliche Waldpädagoge Arndt Piskazeck gibt Informationen zu den auf diesen Böden befindlichen Waldbeständen. Eine Schulklasse aus Ehrenfriedersdorf wird die neu erstellten Bodenrätsel zum Lehrpfad testen.

Der Bodenlehrpfad »Stadtwald Ehrenfriedersdorf« befindet sich im Waldgebiet der Greifensteine. Auf einer Länge von rund 5 Kilometern zeigt der Pfad an zehn Standorten mit acht Bodenprofilen die Verschiedenartigkeit der Böden auf engem Raum. Darüber hinaus informiert er über die daraus ableitbare Landschaftsgeschichte, standortökologische Eigenschaften und damit verbundene Nutzungspotenziale.

Kindertafel 1 2020

Bodenprofil 7 2020

Maulwurf

Das Fundbüro teilt mit:


- am 02.05.2020 19 Uhr, ist ein Köcher mit Zubehör im Gebüsch am Haus des Gastes gefunden worden,
- am 07.05.2020 wurde im Rathaus ein Schlüsselbund abgeben, mit 5 Schlüssel

Bei Verlust unter 037341/4526 melden.